
Wenn ein Nachlass zur Belastungsprobe wird.Kläre Erbe, Familie und Gerechtigkeit.
Erbschaften sind selten nur eine Vermögensfrage. Oft treffen Trauer, Erwartungen, alte Rollen und unterschiedliche Vorstellungen von Fairness aufeinander.
Typische Herausforderungen
Erbschaftskonflikte eskalieren häufig, weil sachliche und emotionale Themen untrennbar vermischt sind.
Unterschiedliche Erwartungen
Einige wollen verkaufen, andere behalten. Einige fühlen sich benachteiligt, andere übergangen.
Alte Familienmuster
Konflikte aus der Vergangenheit tauchen wieder auf und blockieren sachliche Entscheidungen.
Immobilien oder Unternehmen
Besonders schwierig wird es, wenn Vermögen nicht einfach teilbar ist oder Verantwortung damit verbunden ist.
Wie medipact unterstützt
Interessen sichtbar machen
Es wird geklärt, was den Beteiligten wirklich wichtig ist – Geld, Sicherheit, Anerkennung oder Verantwortung.
Gespräch strukturieren
Ein neutraler Rahmen hilft, aus Vorwürfen wieder konkrete Entscheidungsfragen zu machen.
Lösung vorbereiten
Ziel ist eine tragfähige Grundlage für Verteilung, Verkauf, Ausgleich oder weitere rechtliche Schritte.
Warum Mediation bei Erbschaft hilft

Familie schützen
Eine Einigung kann verhindern, dass der Konflikt Beziehungen dauerhaft zerstört.
Kosten senken
Außergerichtliche Klärung kann langwierige und teure Auseinandersetzungen vermeiden.
Fairness klären
Nicht jede faire Lösung ist rein rechnerisch. Mediation macht Interessen verhandelbar.
Häufige Fragen zur Erbschaftsmediation
Was kostet eine Mediation im Erbstreit?
Bei medipact kostet die Erbschaftsmediation pauschal 399 € für den gesamten Fall – anders als bei anderen Konfliktarten zahlt nur die Partei, die den Fall anlegt; für die übrigen Erben entstehen keine Kosten. Zum Vergleich: Anwalts- und Gerichtskosten in einer Erbauseinandersetzung richten sich nach dem Nachlasswert und erreichen bei Immobilien schnell einen fünfstelligen Betrag.
Wie läuft eine Mediation ab, wenn die Erben nicht mehr miteinander sprechen?
Genau dafür ist das Online-Verfahren gemacht. Jede Seite schildert ihre Sicht zunächst getrennt und schriftlich – niemand muss dem anderen gegenübersitzen, solange das nicht geht. Erst wenn die Positionen und die dahinterliegenden Interessen erfasst sind, wird zusammengeführt. Bei stark eskalierten Fällen bleibt das Verfahren als Shuttle-Mediation durchgehend getrennt.
Kann Mediation eine Erbengemeinschaft auflösen?
Die Mediation erarbeitet die Auseinandersetzungsvereinbarung, mit der sich die Erbengemeinschaft auflösen lässt – wer welchen Gegenstand übernimmt, wie eine Immobilie behandelt wird, welche Ausgleichszahlungen fließen. Die Umsetzung selbst erfordert je nach Vermögen zusätzliche Schritte, etwa eine notarielle Beurkundung bei Grundstücken. Die Alternative wäre eine Teilungsversteigerung, bei der regelmäßig alle verlieren.
Eignet sich Mediation auch beim Pflichtteil?
Ja, und gerade dort ist sie oft der bessere Weg. Beim Pflichtteil geht es formal um einen Geldanspruch, tatsächlich meistens um Anerkennung und um die Frage, warum jemand enterbt wurde. Ein Prozess klärt nur den Betrag – und macht den Riss endgültig. In der Mediation lassen sich Auskunft, Bewertung und Zahlungsmodalitäten gemeinsam regeln, oft mit Ratenzahlung statt Zwangsverkauf.
Ist das Ergebnis rechtlich bindend?
Die Abschlussvereinbarung ist ein bindender Vertrag zwischen den Erben. Sobald Grundstücke betroffen sind oder eine Erbengemeinschaft formal auseinandergesetzt wird, ist zusätzlich eine notarielle Beurkundung erforderlich. Lassen Sie die Vereinbarung vor der Unterschrift anwaltlich prüfen – das ist überschaubar teuer und verhindert spätere Streitigkeiten.
Was, wenn die Fristen für den Pflichtteil laufen?
Fristen laufen unabhängig von einer Mediation weiter. Wenn eine Verjährung droht, klären Sie das vorab anwaltlich – nötigenfalls wird der Anspruch fristwahrend geltend gemacht und parallel mediiert. Die Mediation ersetzt keine Rechtsberatung; sie klärt, wie die Beteiligten miteinander umgehen wollen, nicht, welche Ansprüche formal bestehen.
Wussten Sie schon?
Der Pflichtteil ist gesetzlich garantiert
§ 2303 BGB sichert engen Angehörigen – Kindern, Ehepartnern, teils Eltern – auch bei Enterbung die Hälfte des gesetzlichen Erbteils als Pflichtteil zu.
Was würde dieser Streit vor Gericht kosten?
Gerichts- und Anwaltskosten stehen in festen gesetzlichen Tabellen. Beispielrechnung für erbstreit bei einem Wert von 60.000 €:
- Vor Gericht
- 11.048 €
- Kostenrisiko, wenn Sie vollständig unterliegen
- Mit medipact
- 399 €
- Feststehend, kein Kostenrisiko
Der Rechner ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Jede Position mit Fundstelle im Gesetz, inklusive Vergleich mit einem Anwalts-Stundenhonorar.
Noch nicht bereit für eine Mediation?
Dann dokumentieren Sie erst einmal: Im kostenlosen Konflikt-Logbuch halten Sie Vorkommnisse, Gespräche, E-Mails, WhatsApp-Nachrichten und Telefonate fest – wie ein Streit-Tagebuch. Vertraulich, jederzeit in eine Mediation umwandelbar.
Erbe klären, bevor Familie zerbricht.
Beschreiben Sie kurz den Konflikt und finden Sie heraus, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.