
Scheidungsmediation online.Wenn die Beziehung endet, beginnen die offenen Fragen. Klärt sie fair – statt vor Gericht.
Trennung und Scheidung bedeuten nicht nur emotionale Belastung, sondern auch konkrete Entscheidungen: Unterhalt, Betreuung, Finanzen. Genau dafür ist Scheidungsmediation da – ein strukturiertes Verfahren, das beide Seiten zu einer tragfähigen Regelung führt, auch wenn die Vorstellungen weit auseinanderliegen.
Typische Herausforderungen
Diese Punkte führen häufig dazu, dass Konflikte eskalieren oder festfahren.
Unterschiedliche Vorstellungen
Beide Seiten haben klare Erwartungen – aber keine gemeinsame Basis, wie eine faire Lösung aussehen kann.
Emotionen blockieren Gespräche
Verletzungen und Enttäuschung machen es schwer, sachlich über Unterhalt oder Betreuung zu sprechen.
Druck durch Zeit und Geld
Finanzielle Unsicherheit und schnelle Entscheidungen erhöhen den Konfliktdruck zusätzlich.
Wie medipact unterstützt
Situation klären
Sie strukturieren gemeinsam, welche Themen wirklich geklärt werden müssen – sachlich und emotional.
Gespräch ermöglichen
Ein klarer Rahmen hilft, wieder miteinander zu sprechen – ohne Eskalation.
Lösung entwickeln
Am Ende steht eine faire, tragfähige Grundlage für Vereinbarungen.
Warum dieser Weg sinnvoll ist
Außergerichtlich
Konflikte können oft schneller und kostengünstiger gelöst werden als vor Gericht.
Selbstbestimmt
Die Lösung wird nicht vorgegeben, sondern gemeinsam entwickelt.
Nachhaltig
Vereinbarungen halten besser, weil beide Seiten dahinterstehen.
Häufige Fragen zur Trennungs- und Scheidungsmediation
Was kostet eine Mediation bei Trennung und Scheidung?
Bei medipact kostet die Trennungsmediation pauschal 399 € pro Partei im reinen Online-Verfahren, 499 € in der Hybrid-Variante mit Video-Terminen und 899 € im Vollservice. Der Preis ist unabhängig davon, wie viele Themen Sie klären – es gibt keine Stundenabrechnung, die mit jeder Eskalation teurer wird. Details im Kostenüberblick.
Ersetzt die Mediation Anwalt und Gericht?
Nein. Geschieden wird in Deutschland ausschließlich durch das Familiengericht, und dafür ist anwaltliche Vertretung erforderlich. Die Mediation klärt die Folgen – Unterhalt, Betreuung, Vermögen, Wohnung – und hält sie in einer Vereinbarung fest, die notariell beurkundet werden kann. Das Gerichtsverfahren wird dadurch deutlich kürzer und günstiger, entfällt aber nicht.
Ist die Vereinbarung rechtlich bindend?
Die Abschlussvereinbarung ist ein bindender Vertrag. Für bestimmte Regelungen – etwa zum Versorgungsausgleich, zu Immobilien oder zum nachehelichen Unterhalt – ist zusätzlich eine notarielle Beurkundung erforderlich, damit sie wirksam ist. Lassen Sie die Vereinbarung vor der Unterschrift anwaltlich prüfen.
Funktioniert Mediation, wenn wir kaum noch miteinander reden können?
Genau dafür ist das Online-Verfahren gemacht. Jede Seite bearbeitet die strukturierte Fallaufnahme zunächst getrennt und schriftlich – Sie müssen sich nicht gegenübersitzen, solange das noch nicht geht. Wer aufschreibt statt im Affekt zu antworten, formuliert überlegter. Erst danach wird zusammengeführt.
Wie gut sind die Erfolgsaussichten?
Erhebungen von Mediationsverbänden berichten für Familien- und Scheidungsmediation regelmäßig Einigungsquoten um die 80 Prozent. Entscheidend ist die Freiwilligkeit: Wer sich auf eine Mediation einlässt, sucht bereits eine Lösung statt eines Urteils. Selbst entwickelte Regelungen werden zudem seltener nachverhandelt als gerichtlich verfügte.
Wann ist Mediation bei einer Trennung nicht der richtige Weg?
Wenn Gewalt, Drohung oder Stalking Teil der Beziehungsgeschichte sind, wenn eine Seite Angst hat, offen zu sprechen, oder wenn der begründete Verdacht besteht, dass Vermögen verschwiegen wird. In diesen Fällen braucht es einen geschützten rechtlichen Rahmen, keinen gemeinsamen Verhandlungstisch.
Wussten Sie schon?
Das Trennungsjahr ist Pflicht
§ 1566 Abs. 1 BGB setzt für eine einvernehmliche Scheidung ein volles Trennungsjahr voraus. Genau dieser Zeitraum bietet sich an, um Unterhalt, Betreuung und Finanzen strukturiert statt im Streit zu klären.
Passend zum Thema
Was würde dieser Streit vor Gericht kosten?
Gerichts- und Anwaltskosten stehen in festen gesetzlichen Tabellen. Beispielrechnung für trennung & scheidung bei einem Wert von 16.200 € (aus dem Einkommen berechnet):
- Vor Gericht
- 5.658 €
- Kostenrisiko, wenn Sie vollständig unterliegen
- Mit medipact
- 4.001 €
- Mediation plus einvernehmliche Scheidung
Woraus sich die 4.001 € zusammensetzen
- Mediation bei medipact (2 × 399 €)
- 798,00 €
- Gerichtskosten der Scheidung
- 749,00 €
- Anwalt für den Scheidungsantrag
- 2.454,38 €
3.203,38 € davon sind gesetzlich unvermeidbar. Eine Ehe wird nur durch gerichtlichen Beschluss geschieden, und für den Antrag ist mindestens ein Anwalt zwingend (§ 114 FamFG) — das gilt bei jedem Anbieter und auch ohne Mediation. Gespart wird deshalb nicht das Gericht, sondern der zweite Anwalt: 1.656,38 €. Und das ist die gesetzliche Untergrenze — bei einer streitigen Scheidung wird meist nach Stunden abgerechnet, dann liegt die Differenz deutlich höher.
Der Rechner ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Jede Position mit Fundstelle im Gesetz, inklusive Vergleich mit einem Anwalts-Stundenhonorar.
Noch nicht bereit für eine Mediation?
Dann dokumentieren Sie erst einmal: Im kostenlosen Konflikt-Logbuch halten Sie Vorkommnisse, Gespräche, E-Mails, WhatsApp-Nachrichten und Telefonate fest – wie ein Streit-Tagebuch. Vertraulich, jederzeit in eine Mediation umwandelbar.
Klär die wichtigsten Fragen, bevor es eskaliert.
Beschreiben Sie kurz Ihre Situation und erhalten Sie eine erste Einschätzung, wie Sie vorgehen können.